Raspberry Pi – Was genau ist das?

Wie ihr vermutlich bereits gesehen habt, gibt es eine neue Kategorie namens „Raspberry Pi“. In diesem Beitrag möchte ich euch erklären was der Raspberry Pi ist und was ihr in dieser Kategorie finden werdet.

Der Raspberry Pi ist ein sogenannter Einplatinencomputer, ein Einplatinencomputer ist ein vollwertiger Computer, bei dem sich alle Komponenten auf einer Platine befinden. Wenn man im Internet nach Einplatinencomputern sucht, wird man so einige finden, aber der Raspberry Pi wird vermutlich immer wieder auftauchen.

Das aktuellste Modell (Der Raspberry Pi 3b) ist ausgestattet mit folgenden Komponenten:

  • 1GB LPDDR2 RAM
  • 4 CPU Kerne mit je 1,2 GHz
  • Broadcom VideoCore IV als Grafikeinheit
  • 100mbit Ethernet
  • 2,4 GHz WLAN
  • Bluetooth 4.1
  • microUSB Port (Für die Stromversorgung)
  • microSD Slot
  • 40 GPIO Pins
  • HDMI Port
  • 3.5mm Audio Ausgang
  • 4x USB2.0
  • CSI Anschluss für Kameras
  • DSI Anschluss für Displays

Ihr erhaltet diesen im Internet zwischen ~33€ und ~40€ zum Beispiel hier: KLICK MICH

Okay, jetzt weiß ich so ungefähr was das ist, aber was kann ich jetzt damit machen?

Das simpelste wäre ihn als ganz normalen Computer zu nutzen. Man sollte hierbei erwähnen, dass der Pi kein Windows unterstützt, sondern nur auf Linux/UNIX basierende Betriebssysteme und soweit ich weiß gibt es auf den Pi zugeschnittene Android Betriebssysteme, aber damit habe ich mich persönlich noch nicht auseinandergesetzt. Das wohl bekannteste Betriebssystem für den Pi ist das sogenannte „Raspbian„, das ist ein auf den Pi zugeschnittenes Linux Debian. Ich persönlich würde euch als Betriebssystem „DietPi“ empfehlen, da dies gegenüber Raspbian noch ein paar Vorteile bietet.

Wie ihr vielleicht bereits gesehen habt, bietet der Pi keinen eigenen Flash Speicher, sondern nur einen Slot für microSD Karten. Diese microSD Karte stellt später den gesamten Speicher dar. Wie ihr das Betriebssystem auf die SD Karte bekommt, erfahrt in den jeweiligen Dokumentationen der Betriebssysteme. Aber im Grunde genommen ist es bei jedem Betriebssystem das gleiche. Das Betriebssystem wird einfach auf die SD Karte geflasht, in den Pi gesteckt und der Pi danach hochgefahren und schon läuft das ganze, eine zusätzliche Installation ist nicht nötig.

Sobald ihr euren Pi am laufen habt, sind euch keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt ihn als ganz normalen Computer nutzen, einen Webserver auf dem Pi aufsetzen um eine eigene Webseite auf ihm zu hosten oder ihr bastelt mit einem kleinen Display einen eigenen Digitalen Bilderrahmen oder benutzt ihn (wofür ich meinen persönlichen aktuell verwende) als Werbeblocker für das Heimnetz, als Mediacenter mit LibreELEC, oder, oder, oder. Wie gesagt, euch sind keine Grenzen gesetzt.

Hier mal ein paar Beispielprojekte die mit dem Pi realisiert wurden:

 

Und was für Beiträge wird es in der Raspberry Pi Kategorie in Zukunft geben?

Ich (Lennart) habe vor hier in Zukunft über Projekte zu schreiben die mich persönlich interessieren und ggf. selber nutze. Außerdem wird es Tutorials geben.

 

Ich hoffe euch hat dieser Beitrag gefallen und ich konnte euch den Raspberry Pi ein wenig näher bringen. Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr diese gerne unter diesem Beitrag als Kommentar raushauen! 🙂

 

Bis zum nächsten Beitrag!

 

Raspberry Pi is a trademark of the Raspberry Pi Foundation